Koordinatensysteme und Projektionen
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Beschreibung von räumlichen Punkten
Modellierung der Erde
festgelegt durch definierte geometrische Figur (meist Rotationsellipsoid) und Lage des Mittelpunkts = geodätisches Datum
z.B. Bessel für Vermessungssysteme in Europa, WGS84 für GPS
Die Beschreibung von räumlichen Punkten (auf der Oberfläche der geometrischen Figur) erfolgt durch Angabe eines Längen und eines Breitengrades (=räumliche Koordinaten)
Soll die Erdoberfläche in einem begrenzten Bereich als Ebene angegeben werden, um die Koordinaten als x/y Koordinatenpaar zu beschreiben muss ein verebnetes Koordinatensystem verwendet werden.
Verebnete Koordinatensysteme
Zur Beschreibung eines verebneten Koordinatensystems sind folgende Informationen erforderlich:
- Projektionsvorschrift
Beispiele:- Projektion auf Zylindermantel (z.B. Gauß Krüger)
- Projektion auf Kegelmantel (z.B. Lambert)
- Projektionsparameter
z.B. Bezugsmeridian, Koordinatenursprung
Typische Koordinatensysteme in Österreich
- WGS 84 räumliche Koordinaten aus GPS
- Gauß-Krüger Koordinaten
Koordinatenwerte (Rechtswert) werden vom Bezugsmeridian aus gerechnet:M28 (Westösterreich), M31 (zentraler Bereich von Österreich), M34 (Ostösterreich)
Hochwert wird vom Äquator aus gerechnet. Angabe mit oder ohne 5000000
- Bundesmeldenetz BNM
ähnlich wie Gauß-Krüger Koordinaten, es werden ebenfalls drei Meridianstreifen M28, M31 und M34 unterschieden
der Hochwert ist identisch mit den Gauß Krüger Koordinaten
um negative Werte beim Rechtswert zu vermeiden, werden zu den Gauß-Krüger Koordinaten folgende Konstanten addiert:- M28: 150.000
- M31: 450.000
- M34: 750.000
- Lambert
Projektion auf einen Kegelmantel, wird für gesamtösterreichische Darstellungen verwendet - UTM (universal transvers Mercator)
